News aus der Internetagentur – frisch aus Hannover

Der Mittelstand in der Krise: kollektive Depression vs. positives Umdenken und mutiges Handeln

Heute mal aus eigener Perspektive eine persönliche Stellungnahme zur "Corona-Krise".

Jeder darf in diesen Zeiten emotional sein und nach Orientierung suchen. Verunsicherung herrscht an allen Stellen und in allen gesellschaftlichen Schichten. Wie geht's für mich und meine Lieben gesundheitlich wie auch wirtschaftlich weiter. „Überleben" wir die Krise und/oder den Virus? Wir sind alle verunsichert – niemand bleibt heute kühl und gelassen. Die einen fahren mit dem Tunnelblick vielleicht besser als andere, die sich stetig mit neuen und teils verunsichernden Informationen konfrontiert sehen. Aber Solidarität, Anerkennung und vernünftiges Handeln finden in unserer Gesellschaft heute statt. Das sind gute Impulse für ein Miteinander und für ein gemeinsames Vorankommen.

Sicher, diese Krise wird drastische – vor allem wirtschaftliche Auswirkungen haben. Aber sie wird ganz sicher nicht alle im gleichen Umfang treffen. Und ganz sicher gibt's sogar auch Gewinner.

Ich habe Hochachtung vor Unternehmern oder Gründern, die gerade in den letzten Jahren ihr Unternehmen strategisch weiter vorangebracht und wirtschaftlich stark gemacht haben – dabei investiert und viele Arbeitsplätze geschaffen haben. So habe ich Verständnis dafür, dass in diesen Zeiten auch mal hochemotional regiert wird. Gerade weil der eine oder andere sein Lebenswerk bedroht sieht. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir nach vorne sehen müssen – auch das liegt in der Verantwortung der Unternehmer und Entscheider. Und hier muss wieder Sachlichkeit auf die Tagesordnung. Verunsicherung hilft Angestellten und Mitarbeitern nicht weiter. Orientierung und Führung gehören auf den Plan.

Gerade der Mittelstand – das wirtschaftliche Rückgrat der Republik – muss heute mutige Entscheidungen treffen – egal ob direkt oder indirekt von der Krise betroffen.
Bis gestern hieß es noch wir arbeiten „agil" und „lean", optimieren Prozesse und Strukturen – begegnen dem digitalen Wandel und der Globalisierung mit neuen Ideen und Konzepten.
Dann bitte jetzt auch damit weitermachen – bitte jetzt agil umschwenken und aus Ideen Lösungen entwickeln!

Den Kopf in den Sand zu stecken oder sich nur auf schnelle und unbürokratische Hilfe vom Bund (oder dem Land) zu verlassen hilft nicht weiter. Jeder Unternehmer muss jetzt Entscheidungen treffen! Und soweit ich weiß hat das in der Vergangenheit auch immer (mehr oder weniger gut) funktioniert – nach dem zweiten Weltkrieg, nach der Wiedervereinigung und selbst nach der Banken- und Wirtschaftskrise.

Klar, es gibt mehr als eine Sichtweise auf die Situation und jeder ist in einer Krise mehr oder weniger von den Auswirkungen betroffen. Situativ wirtschaftliche Entscheidungen für sein Unternehmen zu treffen, die dann konkrete Auswirkungen auf die Zukunftsfähigkeit haben, fällt einem nicht leicht. Aber es gibt auch Support! Holt die jungen Unternehmer, Startups, Berater oder Agenturen ins Boot, lasst euch inspirieren und neue Möglichkeiten aufzeigen. Verknüpft langjährige Erfahrung mit Knowhow und Innovationen. Sucht gemeinsam nach neuen Ansätzen und bringt diese schnell auf die Straße. Ideen – auch für den wirtschaftlichen Erfolg sind gefragt.
Sicherlich kann man nicht digital verreisen – in ein Flugzeug steigen und am Strand liegen. Aber ein Bäcker kann digital Brötchen verkaufen bzw. digitale Vertriebswege schaffen. Selbst Kunst und Kultur kann digital zum Publikum kommen. Hier ist ganz sicher Mut gefragt – vor allem Mut Geld in die Hand zu nehmen und zu investieren, auch wenn die Wirtschaftlichkeit nicht sofort gegeben aber im Blick ist. Ich bleibe dabei: große Erfolge entstehen in Krisen. (Kann man übrigens auch nachlesen.)

Meine Hoffnung für die Zukunft: neben „Fridays for Future" kommt vielleicht schon morgen „Mittelstand for Future" (wenn's auch gerade nicht so sexy klingt).
...und natürlich auch, dass WIR ALLE gesund bleiben.

Auf diesem Wege möchte ich auch all denen danken, die das Leben da draußen aufrechterhalten und mit Vernunft und Umsicht handeln.
In diesem Sinne, Lars Flick


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