Wissensblog der Internetagentur goldorange aus Hannover

Virtual Reality: Spielerei oder Chance?

Facebook mit seinem Zukauf von Oculus und HTC mit der Entwicklung von VIVE haben auf die Verbreitung von Virtual Reality gewettet. So sollen Nutzer hierbei mit einer Spezialbrille auf dem Kopf komplett in virtuelle Welten eintauchen können. Doch der schnelle Boom blieb bisher aus.

 

Virtual Reality hat den Durchbruch im Massenmarkt noch nicht geschafft. Aber es gibt Anwendungsgebiete die großes Potenzial versprechen. VR und Games passen da schon hervorragend zusammen. Gamer tauchen immer schon stärker in die jeweiligen Spielewelten ein, da stört auch das Tragen der abgeschlossenen Virtual-Reality-Brille nicht. Aber auch im B2B-Umfeld setzt sich VR bereits durch. So hat Volkswagen seinen Online-Konfigurator um einen Virtual-Reality-Ansichtsmodus ergänzt. Audi stattet seine Händler sogar mit hochwertigen VR-Brillen für den Ausstellungsraum aus und hat so ein vollwertiges Vertriebstool entwickelt. Aber auch Walmart & Co. nutzen VR zum Anlernen von Arbeitern.

Heute gibt es bereits konkrete Anwendungsszenarien beim Einsatz von VR:

  • Mitarbeiterschulung
  • Trainungssimulationen
  • Fehlerdiagnose und Reparatur
  • Virtueller Butler
  • Unterstützung beim Design neuer Produkte
  • Unterstützung beim Verkauf
Virtual Reality

Welche Hardware wird für VR benötigt?

Das Google Cardboard ist eigentlich nur ein geschickt gefalteter Pappkarton mit Linsen und einem Schlitz für das Smartphone, dass die virtuelle Realität direkt auf's Smartphone bringt. Mit der zugehörigen Cardboard App von Google können Sie in die VR-Welt eintauchen. Probieren Sie die dort enthaltenen Demos aus und besuchen Sie z.B. Versailles oder fliegen Sie mit Seeschwalben die Küste entlang.

Die VR-Qualität beim Google Cardboard ist im Vergleich zu den echten VR-Brillen nicht so besonders. Kein Wunder, denn die Sensoren im Handy sind nicht für Headtracking ausgelegt. Wer also echtes VR-Feeling will, muss zu teuren Geräten greifen. Hier finden Sie eine VR-Brillen Kaufberatung.

Wenn Sie auf 360°-Videos im Netz oder bei YouTube stoßen, achten Sie auf das kleine Cardboard-Icon unten rechts. Siehe auch nachfolgenden Screenshot.

Google Cardboard Icon

Dieses kennzeichnet die speziell optimierten Filme. Mit einem Touch darauf starten Sie die Cardboard-Ansicht. Sie können auch mit Brille auf dem Kopf navigieren. Dazu einfach den Kopf senken und ein Menü blendet sich ein. Dieses können Sie mit einem Augenzwinkern öffnen. So können Sie innerhalb des Videos navigieren oder auch die Qualität des Video verändern.
Bei 4K Videos sollten Sie sich in einem schnellen Wlan befinden. Ansonsten dauert das Laden doch etwas länger.

Wie entwickelt sich VR?

Amazon hat gerade mit Sumerian eine VR-, AR- und 3-D-Umgebungen ins Leben gerufen. 3-D-Animationen sowie VR- und AR-Anwendungen lassen sich nach dem Baukastenprinzip leicht selbst kreieren. Möbel, Gebäude und Objekte lassen sich per Drag & Drop in andere Umgebungen "verpflanzen" wie etwa Büroräume oder Landschaften. Sumerian hat eine Datenbank mit vorgefertigten Objekten und Szenarien. Natürlich lassen sich auch andere oder selbst kreierte Schablonen einsetzen.
Getoppt wird der Service durch die Bereitstellung animierter Charaktere. Virtuelle Assistenten können durch eine Szene begleiten oder Fragen beantworten. Da sie mit automatischer Spracherkennung und natürlichem Textverständnis ausgestattet sind, sollen lebensechte Dialoge möglich sein.

"Mithilfe von Sumerian kann jeder Entwickler innerhalb weniger Stunden eine realistische, interaktive VR- oder AR-Anwendung programmieren." so Marco Argenti, Vice President Technology bei Amazon AWS. Schon heute kann man sich für die Vorversion von Sumerian anmelden.

Aber auch Google stellte bereits im November 2017 eine API für die VR/AR-Bibliothek "Poly" ins Netz. Auf der öffentlichen Plattform finden Nutzer VR- und AR-Objekte und können sogar selbst Objekte hochladen. Erste Infos und Beispiele finden Sie hier.

Und als weltweit erster Elektronikhändler startete Saturn im November 2017 eine eigene Virtual-Reality-Shopping-App. Auf die 3D-Küchenplanung folgten der In-Store-Roboter Paul und die Augmented Reality Shopping-Assistentin Paula - und nun sogar eine komplette Virtual-Reality-Einkaufswelt: "Virtual Saturn" ist eine Shopping-App, die ab sofort für HTC Vive und Oculus Rift verfügbar ist. Demnächst soll noch eine Windows-Mixed-Reality Version folgen. Saturn will Technik erlebbar machen: "Wir probieren Sachen aus und wollen diese zusammen mit unseren Kunden weiter optimieren", so Martin Wild, Chief Digital Officer der MediaMarktSaturn Retail Group.

Hier noch einige Quellen zum Thema Virtual Reality:

Dann noch eine Linkliste auf 360° Video und Apps:

Wir wünschen viel Vergnügen und hoffen, dass wir Ihnen einen kleinen Einstieg ins Thema geben konnten.





Lars Flick - Inhaber der Internetagentur goldorange - Hannover

Lars Flick - Agenturinhaber

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