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Wissensblog der Internetagentur goldorange aus Hannover

Unternehmenskommunikation und Markenführung in Zeiten der Corona-Krise

Als Agentur wissen wir, dass unsere Kunden – insbesondere aus dem Mittelstand – aktuell ganz besonders gefordert sind. In erster Linie muss Liquidität gesichert und dafür auch unbequeme Entscheidungen getroffen werden. Die Produktion steht still, Mitarbeiter befinden sich in Kurzarbeit und die interne wie auch externe Kommunikation leidet durch die ungewohnte Situation z.B. durch eine räumliche Entfernung im Homeoffice.

Bereits geplante Budgets oder gar getätigte Investitionen, wie auch neu aufgesetzte Prozesse im Zuge der Digitalisierung, werden in Frage oder auf ganz auf "hold" gestellt. Viele Unternehmen bzw. Entscheider in den Unternehmen versuchen "den Laden irgendwie am Laufen zu halten". Das ist keine einfache Aufgabe und das kostet viel Kraft wie auch Zeit – Zeit, die eigentlich fürs Vorankommen und nicht fürs Sichern von Unternehmenswerten gedacht war. So sind auch hier die Helden des Alltags zu suchen, die Respekt und Anerkennung verdienen.

Doch wirtschaftliches Überleben darf in der Corona-Krise nicht dem Zufall überlassen werden. Die einen agieren, die anderen reagieren. Die einen überleben, die anderen nur, wenn sie Glück haben.

Sie fragen sich, wie Ihr mittelständisches Unternehmen durch die Krise kommen soll und welche Weichen Sie schon jetzt für die Zeit nach der Krise stellen können?

Was wäre, wenn Sie bzw. Ihr Unternehmen und/oder Ihre Marke gestärkt aus der Krise hervorgehen? Sie vielleicht sogar Marktanteile hinzugewinnen können oder Ihre Digitalisierungsstrategie richtig Fahrt aufnimmt – der angestrebte Return of Invest (ROI) wieder in Sichtweite gerät?

Unser Ansatz dafür: über effiziente Maßnahmen positive Signale nach außen (wie auch nach innen) senden und damit Aufmerksamkeit erzeugen und Vertrauen bei Ihren Anspruchsgruppen (Stakeholdern) schaffen. Also mit passenden Kommunikationsmaßnahmen die eigene Marke durch die Krise führen und damit nachhaltig den Unternehmenswert steigern.

Die Großen machen das vor und zeigen uns, wie man mit Aktionen auf sich aufmerksam macht: Apple produziert Gesichtsschutz für medizinisches Personal, Volkswagen bringt medizinisches Gerät aus China nach Deutschland und Firmen wie z.B. McDonalds oder Audi verändern ihre Logos, um zu Social Distancing aufzurufen. Über solche Aktionen wird gesprochen und berichtet – sie bringen Aufmerksamkeit in der öffentlichen Wahrnehmung, schaffen Sympathie und steigern das Image. So zahlen erfolgreiche Unternehmen auch in schwierigen Zeiten strategisch auf Ihre Marke ein.

...und das kann der Mittelstand auch – vor allem wenn Messen oder Kunden-Events aktuell nicht oder nur umständlich möglich sind – digitale Kommunikation und digitale Markenführung sind hier die Schlüssel um gut gewappnet oder sogar erfolgreich durch die Krise zu kommen.

Wie schaffen Sie es in der Rezessionsphase im Gespräch zu bleiben?

Hier sind einige Ideen und Ansätze, die wir als relevant erachten:

  • Geben Sie Einblicke in Ihr Unternehmen, führen Sie ein digitales Tagebuch oder erzählen Sie einfach Erlebtes – hier gibt es ganz sicher auch viel Positives oder einfach auch Nachdenkliches zu berichten.
  • Holen Sie sich Rückmeldung von Ihren Mitarbeitern oder lassen Sie Ihre Mitarbeiter Ihre Erfahrungen teilen – das geht dann schon in Richtung Feedbackkultur.
  • Fordern Sie Kunden, Partner oder Lieferanten zu gemeinsamen Aktionen auf – das können Spenden- oder konkrete Hilfsaktionen sein.
  • Rufen Sie Ihre Mitarbeiter zu kreativen und/oder gemeinnützigen Aktionen auf - das fördert gleichzeitig auch den Zusammenhalt – stärkt Ihre Arbeitgebermarke.
  • Positionieren Sie sich als Experten – teilen Sie anderen mit, wie Sie die Krise meistern und lassen Sie Dialog zu. Z.B. laden Sie Interessenten zu Hangouts oder Video-Chats ein.
  • Zeigen Sie Empathie und bieten Sie anderen Unternehmern oder Organisationen Hilfestellungen an oder teilen Sie Ihre Erfahrungen oder Ideen – denn wer sich jetzt hilfsbereit zeigt, wird davon langfristig profitieren.
  • Weisen Sie auf das unternehmenseigene Engagement hin. Erzählen Sie was Ihre Firma in Zeiten der Corona-Krise für die Gesellschaft tut.

...wir nennen das auch Storytelling.

Wie generieren Sie relevante Inhalte?

  • Starten Sie Umfragen zu den aktuellen Bedarfen oder dem Kaufverhalten Ihrer Kunden, und leiten Sie hieraus neue Themen oder sogar Produktentwicklungen/Leistungen ab.
  • Holen Sie sich Feedback von Ihren Kunden, Lieferanten oder Partnern ab – auch über den eigenen Kundendienst. Nehmen Sie die hier gestellten Fragen mit auf.
  • Holen Sie Ihre Mitarbeiter mit ins Boot. Jeder hat seine eigene Geschichte oder ist persönliche von Umständen betroffen – sei es im Homeoffice oder im Kundenkontakt.
  • Gute Storys die funktioniert haben sind keine Sackgasse. Sie können immer wieder variiert und neu erzählt werden.

Die besten Geschichten übernehmen Leser sogar selbst und werden nicht müde, sie weiter zu erzählen bzw. zu teilen – wieder und wieder. Dann ist das höchste Ziel von Storytelling erreicht.

Was sollten Sie beachten und im Blick behalten?

  • Bleiben Sie in jedem Fall authentisch und glaubwürdig! Alles Gegenteilige holt Sie nur früher oder später wieder ein.
  • Passen Sie die Tonalität Ihrer Texte an die aktuellen Gegebenheiten an, und reagieren Sie auf eventuelle Veränderungen im Verhalten Ihrer Kunden.
  • Überprüfen Sie geplante Mailings, Newsletter und Kampagnen ob diese noch zeitgemäß aufbereitet sind.
  • Setzen Sie allg. thematische Schwerpunkte und bleiben Sie bei der Planung flexibel.
  • Liefern Sie relevante Inhalte: veränderte Öffnungs- oder Lieferzeiten, Erreichbarkeiten, Statusmeldungen.
  • Identifizieren Sie passende Plattformen für das Teilen Ihrer "Geschichten" und bleiben Sie offen für Dialog – so erzeugen Sie gleichzeitig auch Sichtbarkeit und Reichweite.

Enorm wichtig, die Begeisterung für die Marke auch nach innen aufzubauen und zu pflegen. Es bringt nichts, Botschaften im Markt zu platzieren, wenn die interne Organisation diese nicht trägt.

Die Herausforderung ist groß, aber mit einer guten Struktur – im besten Fall schon vorhandenen, effizienten Prozessen, den notwendigen Ressourcen und unter Berücksichtigung bereits etablierter Vorgehensweisen können mittelständische Unternehmen hier schnell Erfolge generieren und sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Die Instrumente, die Sie hierfür benötigen sind häufig vorhanden oder können schnell zur Verfügung gestellt werden.

Ein Content Management System (CMS) ist meist vorhanden. Hier kann ein Newsletter angebunden, ein Video-Chat implementiert oder die Schnittstelle zu sozialen Plattformen aktiviert werden. Technisch gibt's in der heutigen Zeit also wenig bis keine Barrieren.
Sollten Sie technischen Support oder Hilfestellungen für eine schnelle Implementierung benötigen, dann sprechen Sie uns an!

Die Corona-Krise wird sich auf die Wirtschaft disruptiv auswirken.

Es geht um Überlebensstrategien, Geschäftsmodelle, Prozesse, Flexibilität, Digitalisierung, Datenschutz und auch um das Thema Arbeitsrecht. Da ist einiges an Hausaufgaben zu machen.
Aber gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, aktiv und am Markt sichtbar zu bleiben, positive Signale nach außen und innen zu senden. Sich nicht zu verzetteln, sondern auf relevante Aufgaben während und nach der Krise zu fokussieren. Die Krise dauert nicht ewig.
Insbesondere bei B2B-Unternemen kann der Entwicklungsprozess in Krisenzeiten weiter vorangetrieben werden, in dem der Wandel vom Produkthersteller zu vertriebs- und anschließend zu markenorientierten Unternehmen forciert wird. Markenführung kann ein Differenziator sein und neue Geschäftschancen darstellen.

Wie gehen Sie mit dem Thema Corona in Ihrer Unternehmenskommunikation um?

Investieren Sie auch in Zeiten der Krise in die Zukunft Ihres Unternehmens? Was ist Ihre Strategie zu überleben oder sogar gestärkt aus der Krise hervorzugehen?

Ich freue mich auf Ihr Feedback.

Hier noch ein Hinweis auf einen spannenden Artikel:
In einem Beitrag auf Linkedin hat Kunal Gupta, CEO der amerikanischen Branded-Content-Plattform Polar aufgezeigt, welche Auswirkungen Budgetreduktionen auf die Geschäftsentwicklungen von Unternehmen hatten.
https://www.linkedin.com/pulse/history-advertising-recession-kunal-gupta-1e/

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Geschäftsklima unter dem Titel: Corona & digitale Wirtschaft – erhoben von Bitkom Research.

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Und noch ein Tipp: Nutzen Sie ungeplante „freie" Zeitfenster für Projekte und Ideen, die Sie schon immer einmal durchdenken, ausbauen oder umsetzen wollten. Wenn Sie möchten, greifen wir Ihnen dabei gerne unter die Arme. Wir wünschen Ihnen weiterhin eine gute Gesundheit und sind bei Fragen jederzeit für Sie da. Mit positiven Gedanken, starken Konzepten, reichlich Erfahrung und technischem Knowhow.


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