Wissensblog der Internetagentur goldorange aus Hannover

Glossar Web-Analyse & SEO: Durchblick im Begriffsdschungel

  • Veröffentlicht am 13.02.2013
Auch im digitalen Marketing verirrt man sich hin und wieder im Begriffsdschungel. Besonders die Kennzahlen im SEO- und Monitoring-Bereich sind von sog. Buzzwords und englischen Begriffen durchzogen. Hier finden Sie "Übersetzungen" und kurze Hintergrundinformationen zu einigen wichtigen Begriffen und Kennzahlen, die Ihnen bei der Webanalyse und Suchmaschinenoptimierung über den Weg laufen könnten:

Abbruchrate:
Anteil von Website-Besuchern, die einen mehrstufigen Prozess durchlaufen und diesen vor Abschluss des Prozesses abbrechen. Wichtig ist diese Kennzahl v.a. für Registrierungs- und Kaufprozesse in Online-Shops (E-Commerce). Denn sie gibt häufig Aufschluss über Barrieren oder Hemmungspunkte Ihrer Website-Nutzer.

AdWords (by Google):

Das erfolgreiche Cost-per-Click-Werbeprogramm des Suchmaschinenbetreibers Google. Es gibt drei verschiedene Werbenetzwerke, in denen Sie kostenpflichtig Google AdWords-Anzeigen schalten können, die dann jeweils kontextsensitiv bei bestimmten Suchanfragen erscheinen: Google Suchseiten (zum Beispiel google.de, google.com), Google Such-Werbenetzwerk und Google Display-Netzwerk. Ähnliche Werbeprogramme bieten auch andere Suchmaschinen (z.B. Yahoo! Search Marketing).

Ad-Views / AdImpressions:
Anzahl der Werbebanner,  die einem Besucher angezeigt werden. Durch Speicherung von IP-Nummern oder sog. Session-Cookies versucht man i.d.R. zu verhindern, einem einzelnen Besucher dasselbe Banner mehrmals zu präsentieren.

Alt-Text:
Beliebiger Text, der ein Bild auf einer Website inhaltlich beschreibt oder zur Suchmaschinenoptimierung eingesetzt wird (als Attribut im HTML- <img>-Tag). Der Text erscheint, wenn man im Browser mit der Maus über das jeweilige Bild fährt. Für Sehbehinderte ist er eine wichtige Navigationshilfe (Browser mit Sprachausgabe). Für Suchmaschinen-Optimierer sind Alt-Texte als Instrument der On the Page-Optimierung eine häufig genutzte Möglichkeit, Keywords zu platzieren, auch sie beim Google Ranking nur noch mittelmäßige Bedeutung haben sollen.

Ankertext:
Der Linktext, also der für den Nutzer im Web sichtbare Teil eines Hyperlinks. Der Ankertext wird von Suchmaschinen wie Google als Ranking Kriterium mitberücksichtigt. Der Ankertext gilt als einer der wichtigsten Ranking Faktoren, so dass es Sinn macht, nicht nur externe Links, sondern auch interne Links mit bezeichnenden Texten zu versehen. Denn es ist möglich, nur durch den Ankertext das Ranking bei Suchmaschinen zu pushen.

Backlink:

Verlinkung von externen Websites, die auf die eigene Website verweisen. Diese Links sind wichtig für das Ranking in Suchmaschinen. Denn sie bewerten eine Website u.a. auch danach, wie viele Backlinks eine Website aufweist. Dabei spielen Qualität (TrustRank), Quantität (PageRank) und Ankertext eine große Rolle.

Cost per Click (Abk. CPC):
Abrechnungsmethode bzw. Kosten, die im Rahmen von Internet-Werbeprogrammen wie z.B. Google Adwords anfallen. Der Inhaber der Anzeige bezahlt pro Klick auf den in der Anzeige integrierten Link.

Click Through Rate (Abk. CTR):
Prozentuale Klickrate eines Werbebanners oder gesponserten Links. Bezeichnet das Verhältnis zwischen der Häufigkeit, in der ein Werbeobjekt angezeigt wurde (Page Impressions) und der Häufigkeit, in der auf das Werbeobjekt tatsächlich geklickt wurde (Clicks). Die CTR wird als Maß für die Werbewirkung einer Maßnahme genutzt. Im Zusammenhang mit Suchmaschinenoptimierung relevant: Je besser das Ranking einer Webseite in einer Suchmaschine, desto höher ist i.d.R. die Click Trough Rate. Diese Kennziffer bewegt sich i.d.R. im Promillebereich und bei erfolgreichen Kampagnen auch mal bis zu 3 Prozent.

Cookies:

Kleine Datenpakete, welche ein Webserver auf dem Nutzerrechner abspeichern kann. Bei jedem weiteren Besuch dieses Webservers werden diese Datenpakete vom Browser an den Webserver übermittelt (ähnlich einer Kundenkarte, die man bei jedem Einkauf vorlegt). Cookie-Tracking wird z.B. beim Affiliate-Marketing eingesetzt (Webseitenbetreiber platzieren Werbelinks von Dritten auf ihrer Plattform).

Cross-Linking:
Bezeichnet die gegenseitige Verlinkung vieler (oder aller) Webseiten zwischen verschiedenen Webauftritten (vgl. auch: Backlink). Die Motivation für diese "Querverlinkung" besteht v.a. darin, die Link Popularität von Seiten zu steigern bzw. eine gewünschte Vererbung des Google PageRanks zu erreichen. Aber auch interne Verlinkungen - also innerhalb einzelner Seiten eines Webauftritts - förden nicht nur die Nutzerführung, sondern - wenn auch in kleinerem Maße - das Gewicht einzelner Seiten (vgl. auch: Ankerlink).

Dashboard:
Eine Übersichtsseite (häufig die Eingangsseite), auf der komprimiert und visuell veranschaulicht die wichtigsten Daten bzw. Kennzahlen in einem Controlling-System dargestellt werden. Dashboards werden gelegentlich auch als Cockpits bezeichnet und können i.d.R. vom Nutzer individuell angepasst werden.

Dateiname:
Im Zusammenhang mit Suchmaschinenoptimierung ist es sinnvoll, für die Namen von Webseiten (ja, das sind auch Dateien!) Bezeichnungen zu verwenden, die die zu optimierenden Keywords beinhalten. Das gleiche gilt für die Bezeichnung von Ordnern.

Domainpopularität / Domain Popularity (engl.):
Bezeichnet in Anlehnung an den Begriff Linkpopularität die Anzahl an Links, die von verschiedenen Domains aus auf eine andere Webseite verweisen. Im Gegensatz zur Linkpopularität wird jeder Link von Website X auf Website Y nur einmal gezählt. Die Domainpopularität gilt heute als einer der  wesentlichen Erfolgsfaktoren für eine gute Positionierung in Google & Co.

Duplicated Content:
"Doppelter Inhalt" (dt.) bezeichnet den Fall, dass einzelne Webseiten mit identischem oder nahezu identischem Inhalt mehrfach im gleichen Webauftritt oder auf verschiedenen Websites existieren. Das kann unter Umständen von Suchmaschinen als Spam betrachtet werden und sollte daher vermieden oder durch sog. Canonical Tags gewichtet werden.

Google Richtlinien:
Die deutschen Google Richtlinien findet Sie unter http://support.google.com/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=35769. Google beschreibt dort, wie Webmaster Websites gestalten und technisch aufbauen sollten, damit Google Ihre Website leichter finden, in den Index aufzunehmen und sortieren kann. Insbesondere die Qualitätsrichtlinien gegen Täuschung und Manipulation sollte man beachten, damit die eigene Website nicht aus dem Google Index verbannt oder abgewertet wird.

Google Sitemap / XML-Sitemap:
Mit Google Sitemaps ist es möglich, eine Sitemap der eigenen Website im XML-Format an Google zu übermitteln. Eine solche Sitemap ist ein Hilfsinstrument für die Google Spider oder Bots, die so besser alle Inhalte einer Website - insbesondere häufig aktualisierte - auffinden können. Zudem sei ein intelligenteres Spidern möglich, da man begleitende Informationen zu seinen Webseiten bereitstellen kann.

Keyword:
Schlüsselbegriff, unter dem Suchende eine Webseite bei Suchmaschinen finden sollen. Um unter den relevanten Keywords gefunden zu werden, sollten diese vor allem im Content (v.a. Text) einer Webseite vorkommen, aber auch in den Meta Tags einer Webseite. Übertreiben sollte man jedoch nicht (vgl. Keyword-Dichte).

Keyword-Dichte / Keyword Density (engl.):

Hierunter versteht man die Anzahl der Worte eines bestimmten Abschnittes - meistens einer gesamten Webseite - zum Verhältnis zum gesamten Text. dabei unterscheidet man zwischen reinem Text und Text mit HTML-Tags (Meta-Beschreibung wie "Seitentitel" oder "Seitenbeschreibung"). Die Keyword-Dichte spielt eine große Rolle im Suchmaschinen-Ranking. Zwar sollte man daher seine Website-Inhalte für Suchmaschinen optimieren, es aber nicht übertreiben. Denn ist die Keyword-Dichte zu hoch, riskiert man ggf. eher eine Abwertung im Ranking, da dies typische SEO-Methoden von Spammern sind. Als ideal gelten in der Branche 2-5%. Auf einer Webseite mit 100 Wörtern sollten Sie also i.d.R. nicht mehr als 5 Mal ein bestimmtes wichtiges Wort (Keyword) nutzen.

Klickrate:
Kennzahl für den Erfolg eines digitalen Werbemittels. Entscheidend ist, wie oft das Werbemittel im Verhältnis zu den 'Besuchern' geklickt wird. Zur Berechnung der Klickrate wird die Anzahl der Werbemittelklicks durch die Anzahl der Werbemittelkontakte dividiert. Je größer dieses Ergebnis ist, desto erfolgreicher und renditereicher ist das geschaltete Werbemittel.

Konversionsrate / Conversion Rate (engl.):

Obwohl nicht immer explizit definiert, verfolgen die meisten Websites doch ein bestimmtes Ziel, an dessen Erreichung der Erfolg der Website gemessen wird.
Dies kann z.B. die Zahl der Bestellungen in einem Online-Shop sein, die Zahl neuer Newsletter-Abonnenten oder die Zahl der Besucher, die länger als drei Minuten auf den Seiten der Website verweilen. Die Konversions-Rate bezeichnet jenen Prozentsatz der Besucher, bei denen dieses Ziel erreicht wird. Hat ein Online-Shop z.B. eine Konversions-Rate von 1%, dann bedeutet dies, dass jeder hundertste Besucher eine Bestellung abgegeben hat.

KPI (kurz für "Key Performance Indicators"):
In der Betriebswirtschaftslehre sind KPIs jegliche Form von Schlüsselkennzahlen, die die unternehmerische Leistung widerspiegeln. Seit dem Modell von Eric T. Peterson (USA, 2005) wird auch in der Webanalyse versucht mit Key-Performance-Indikatoren den Erfolg und Misserfolg von Websites und Online-Marketingkampagnen ökonomisch zu beziffern. Ziel ist es, genau die fünf bis sieben Indikatoren in sämtlichen Reports zu identifizieren, die entscheidend für den Unternehmenserfolg sind. Dabei unterscheidet Peterson zwischen vier Business-Modellen: Onlineshops, Content-Websites als Werbeträger, B2B-Websites und Support-Websites.

Linkpopularität / Link Popularity (engl.):
Die Linkpopularität bezeichnet die Anzahl an Backlinks, die auf eine Website verweisen. Links gelten als das Rückrat einer Domain. Denn jeder Link wird als eine Empfehlung interpretiert. Es wird gemessen, wieviele externe Links auf eine Webseite verweisen (bzw. wieviele "Empfehlungen" sie erhält). Je mehr externe Links, desto "gewichtiger" wird eine Webseite, was sich positiv in Suchmaschinenrankings niederschlägt (quantitativer Aspekt). Gleichzeitig tragen Links von Webseiten, die selbst über eine hohe Linkpopularität verfügen, zur Verbesserung des "Gewichts" anderer Websites bei (qualitativer Aspekt). Der "Link Popularity"-Algorithmus von Google nennt sich PageRank. Yahoo hat ein ähnliches Konstrukt namens Web Rank.

Lead:
Bezeichnet im vertriebsorientierten Marketing die erfolgreiche Kontaktanbahnung zu einem potenziellen Kunden. Man spricht hier auch von Leadgenerierung.
Im Affiliate Marketing wird als Lead auch eine durch einen Händler definierte Transaktion bezeichnet (z.B. Gewinnspielteilnahme, Newsletter-Anmeldung), die dem Vermittler vergütet wird (Pay per Lead).

Link Juice:
Kombination von Eigenschaften, die ein Link besitzen kann. Zu diesen zählen u.a. der PageRank und der TrustRank. Backlinks von Seiten, die selbst einen guten PageRank, TrustRank etc. haben,  'vererben' diese qualitativ positiven SEO-Eigenschaften  auf den Linkempfänger bzw. die Zielseite des Links. Ausnahme: Wenn der Link  mit einer "nofollow"-Kennung manuell 'entwertet' wurde.

Logfile-Analyse
:
Dazu nutzt man spezialisierte Programme, die diese Logfiles analysieren und entsprechende Statistiken daraus ermitteln. Die Logfile-Analyse ist neben der Auswertung von Cookies eine der wichtigsten Methoden zum Tracken (Nachverfolgen) des Nutzerverhaltens auf einer Website. Bekannte Anbieter solcher Dienste sind z.B. etracker, Piwik oder Google Analytics.

Meta-Beschreibung / Meta-Description (engl.):

Meta-Tag, der den Inhalt einer Webseite beschreiben sollte. Die Beschreibung wird vom Website-Betreiber festgelegt und dient in vielen Suchmaschinen als Beschreibungstext in Suchergebnissen.

Öffnungsrate:
Wichtigste Kennzahl im E-Mail-Marketing. Prozentuales Sie entspricht der tatsächlichen Reichweite einer E-Mail und gibt dasVerhältnis an zwischen geöffneten und zugestellten E-Mails.

Off the Page-Optimierung, kurz Offpage Optimierung:

Alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung, die "außerhalb der Seite" selbst liegen: Neben Veränderungen am technischen Umfeld sind dies vor allem Maßnahmen, um die Anzahl und die Qualität externer Links (Backlinks) auf die eigenen Webseiten zu erhöhen (Steigerung der Linkpopularität). Ziel ist es immer, eine höhere Suchmaschinen-Position zu erzielen und dauerhaft zu halten.

On the Page-Optimierung, kurz Onpage Optimierung:
Alle Maßnahmen, die man "auf der Seite" zur Verbesserung der Suchmaschinen-Position selbst vornehmen kann. Dazu gehören Veränderungen an der Struktur oder den Inhalten von Webseiten (u.a. anderem auch das vollständige Ausfüllen der Meta-Informationen von Seiten, Bildern oder PDFs). Die erfolgreichste Form der On the Page-Optimierung, so sind sich Experten einig, ist immer noch die Schaffung umfangreicher, neuer und interessanter Inhalte, die oft und gerne geklickt werden.

PageRank (by Google):

Der PageRank-Algorithmus ist eine spezielle Methode von Google, die Linkpopularität einer Seite bzw. eines Dokumentes festzulegen. Der PageRank entscheidet also über das "Gewicht" der verweisenden Seite und damit maßgeblich darüber, wer auf den Google Suchergebnisseiten vorne steht und wer nicht. Das Grundprinzip lautet: Erwähnungen und Links von anderen Seiten helfen, den PageRank zu steigen, ebenso tun dies viele Klicks. Vorsicht: Wer für ein besseres Google Ranking künstlich trickst und entdeckt wird, kann im Google PageRank und damit im Suchergebnis abgestraft werden.

PageViews / Page Impressions:
Gibt die Zahl der tatsächlich besuchten Seiten auf einer Website an. Dabei werden nur Seiten mit Inhalt gezählt, also reine Weiterleitungsseiten ausgeschlossen. Bei den meisten Websites entspricht dies einfach der Anzahl der vom Webserver abgerufenen HTML-Seiten. Um noch realistischere Aussagen über die tatsächlichen Besucherzahlen zu erhalten, werden neben den Seitenaufrufen auch oft die  Visits als Kennzahlen für die Beliebtheit einer Website herangezogen. Außer der absoluten Werte ist besonders das Verhältnis von PageViews zu Visits interessant: Je größer diese Zahl ist, umso intensiver wird das Websiteangebot von den Besuchern genutzt.

ROI:
Abkürzung für "Return on Investment", dem neudeutschen Begriff für Rendite. Relativ neu ist in diesem Zusammenhang der Begriff "Social ROI", also die Rendite für Aufwendungen im Bereich Social Media. Die entsprechenden Kennziffern hier sind jedoch noch sehr umstritten.

Seitenbeschreibung / Description-Meta-Tag
Zusammenfassung des Inhalts einer Webseite, die i.d.R. sowohl Suchmaschinen als auch Nutzern hilft. Kurze und anregende Meta-Tags des Typs „description“ sind nützlich, weil der Text i.d.R. unterhalb des Webseiten-Titels (Seitentitels/ Title Tag) auf den Suchergebnisseiten bei Google & Co. angezeigt wird. Je nach Suchanfrage erscheinen manchmal aber auch eine andere Textpassage oder mehrere Textteile der jeweiligen Seite, sofern sie für Google noch besser mit den Suchbegriffen übereinstimmen. 

Seitentitel /Title-Tag (engl.):
Ein prägnanter Seitentitel für jede einzelne Webseite ist enorm wichtig für die Suchmaschinenoptimierung. Dieser sollte einzigartig sein und am besten einzelne wichtige Keywords der Seite und der Website beinhalten. Auf der Startseite sollte zudem der Firmen- bzw. Produktname nicht fehlen. Wenn Ihr Dokument in den Ergebnissen einer Suchmaschine auftaucht, erscheint der Inhalt des Title-Tags normalerweise fett formatiert  gleich in der ersten Zeile. Der Seitentitel hat großen Einfluss auf das jeweilige Ranking.

Sichtbarkeitsindex
:
Eine Kennzahl, mit der man die Sichtbarkeit einer Webseite, URL oder Domain im Internet in einer Suchmaschine berechnen kann. Der Sichtbarkeitsindex wurde von der Firma Sistrix entwickelt und berechnet das Ranking der zu untersuchenden Seite für eine Menge von circa 250.000 Keywords. Es werden dabei jeweils nur die Top-Treffer gewertet. Zudem wird nach der Wichtigkeit der jeweiligen Keywords unterschieden. Keywords, nach denen häufiger gesucht wird, werden stärker gewichtet als Nischen-Keywords.

Toter Link bzw. Defekter Link / Broken Link bzw. Dead Link (engl.):
Ein Link, der nicht zu einer erreichbaren Webseite führt. Tote bzw. defekte Links entstehen durch Unachtsamkeit, Serverausfall oder Veränderung der Seitenstruktur. Sie sollten aber bestmöglich vermieden werden, da sie nicht nur surfende Nutzer frustrieren, sondern auch die Erfassung einer Website durch Suchmaschinen behindern können.

Tiefen-Indexierung / Deep Crawl (engl.):
Bezeichnet die Eigenschaft einiger Suchmaschinen, eigenständig alle Unterseiten einer Website zu 'spidern' oder 'crawlen' (durchsuchen) und anschließend für die Suchmaschine zu indexieren. Bei anderen Suchmaschinen ist die Erfassung auf angemeldete Webseiten oder Webseiten bis zu einer bestimmten Verzeichnistiefe begrenzt.

Tiefe Verlinkung / Deep Link (engl.):
Links, die nicht auf die Homepage Ihrer Website verweisen, sondern unmittelbar auf 'tiefer liegende' Unterseiten in einer Website.

Tracking:
Das Nachverfolgen von Nutzerströmen und Interaktionen im Kontext einer Website. Das Tracking oder Tracken kann auf unterschiedliche Arten erfolgen. Die Basis bildet das Setzen von Cookies. Beim Cookie-Tracking wird eine bestimmte Information – zum Beispiel auch der Klick auf ein externes Werbebanner des Website-Anbieters  – in einem Logfile auf der Festplatte des Nutzers gespeichert. Der Website-Betreiber kann durch dieses Logfile auslesen, über welchen Werbebanner der Nutzer auf die Website gelangt ist. Zu den am häufigsten eingesetzten Trackingtools oder Web-Analytics-Tools im Online-Marketing zählen z.B. Google Analytics, etracker, econda oder Piwik.

TrustRank:
Das Pendant von Googles PageRank-Algorithmus. Der TrustRank bewertet die Qualität bzw. Vertrauenswürdigkeit von Webseiten. Webseiten, die von anderen 'vertrauenswürdigen' Seiten verlinkt werden, stuft Google selbst als vertrauenswürdig ein. Das wirkt sich dann positiv auf das Ranking der Ziel-Seite im Google-Suchmaschinenergebnis aus.

Verweildauer:
Zeit, die ein Besuchers auf einer Website verbringt. Diese zählt von der ersten aufgerufenen Webseite bis zum Verlassen der Website. Diese Zeitangabe kann ein Indikator dafür sein, ob die Website das Nutzerbedürfnis befriedigt und für ihn relevante Inhalte anbietet.

(Unique) Visitor:
Ein (eindeutig identifizierter) Besucher einer Website. Die Kennzahl Visitor zählt zu den wichtigsten Kennzahlen im Online-Marketing.

Visit:
Ein zusammenhängender Besuchsvorgang eines Kunden auf einer Website. Die Anzahl der Visits gibt an, wie häufig ein Internetauftritt insgesamt aufgesucht wird. Unterschieden werden die Besucher nur anhand ihrer IP-Adresse. Da ein Visit je nach Definition i.d.R. nach 30 Minuten endet, kann ein Besucher mehrere Visits an einem Tag haben. Im E-Commerce wird häufig der Begriff Session bzw. Sitzung verwendet. Meist werden Visits und PageViews gemeinsam als Kennzahlen für die Beliebtheit einer Website genutzt, um Aufschluss über die tatsächlichen Besucherzahlen zu erhalten.